Theaterstück „Drogen – von Gras zu Crystal“ –

Die Schüler aus den Klassen V8A, V9A, V9B und Z10D durften am Mittwoch, den 04.05.2022, in der 5. und 6. Stunde bei einem Stück des Weimarer Kulturexpresses zur Drogenprävention mit anschließendem Gespräch zum Thema Drogen in der Aula dabei sein.

Das Theaterstück handelte von Anna und Frieda, die zwischen 16 und 17 Jahren alt waren. Frieda war von Anfang an drogenabhängig und verlockte Anna dazu, auch immer wieder zu probieren und mitzumachen. Anna fand während des Aufräumens des Schuppens „Gras“, welches Frieda gehörte. Frieda stritt die Illegalität ab. Anna wollte auch einmal probieren und hustete nach ihrem ersten Zug. Frieda erzählte Anna, dass sie schon LSD und Ecstasy probiert hat. Beide waren nach dem Joint ganz außer sich, sie machten Späße. Anna klaute ständig Friedas Zigarette und zog ab und zu daran.

Am nächsten Tag kam Anna wieder in den Schuppen. Frieda war schon da. Anna fiel auf, dass ihre Freundin an einer Stelle ihres Körpers blau war und auf Nachfrage von ihr stellte sich heraus, dass Friedas Vater sie wegen einer 5 schubste, so dass sie hinfiel. Friedas Eltern waren sehr streng und sie möchte ihre Eltern nicht enttäuschen. Anna machte ihrer Freundin Lösungsvorschläge und wollte ihr helfen. Die beiden gerieten in Streit. Anna ließ versehentlich ein offenes Tütchen Drogen fallen, daraufhin wurde Frieda aggressiv und Anna floh. Frieda rannte ihr kurz darauf hinterher.

Frieda kam alleine wieder in den Schuppen und probierte Crystal Meth durch die Nase, bald darauf klopfte Anna wieder an die Tür. Frieda hatte nach kurzer Zeit Probleme mit ihren Augen und zitterte unkontrolliert mit ihrem Bein. Beide probierten nacheinander die Bong aus. Erst Frieda, dann Anna. Anna hustete total und bekam ein Bier zur Beruhigung.
Sie feierten und wollten daraufhin eine Spritztour mit dem Auto ihres Opas machen. Dabei fuhr Frieda viel zu schnell, machte eine Vollbremsung, da eine Absperrung vor ihnen war. Frieda wurde es plötzlich schlecht. Sie sah nicht mehr richtig und hatte einen trockenen Hals, da übernahm Anna das Steuer, obwohl sie keinen Führerschein hatte.

Anna fragte Frieda, wie lange und warum sie eigentlich kiffte. Frieda erklärte, keinen anderen Ausweg zu sehen, um nicht darüber nachdenken zu müssen, was sie einmal arbeiten soll und arbeiten möchte.

Daraufhin folgten wie eine Auflistung einerseits die Wirkungen verschiedener Drogen aus Sicht des Abhängigen und andererseits die eigentliche Auswirkung der Drogen, wie Kontrollverlust, Zittern, bis hin zum Tod.

Das Stück ging dann tragisch weiter. – Frieda veränderte sich total, man traf sie nur noch auf Partys und auf der Straße. Ihr Versuch, von den Drogen loszukommen mit Annas Hilfe scheiterte und schließlich starb sie, nachdem sie erneut Crystal Meth schnupfte.
Den Abschluss bildete die traurige, beklemmende Szene, als Anna eine schwarze Folie über ihre verstorbene Freundin zieht.

Die beiden Schauspielerinnen unterhielten sich mit den Schülerinnen und Schülern anschließend noch über das Stück und beantworteten Fragen. Das Stück hat uns die Gefahren des Drogenkonsums eindringlich gezeigt.

Von V. Zedler, V9A  / Fotos: A. Qufaj