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Malerei mit Licht – Ein Besuch im Germanischen Nationalmuseum

Die Sonderausstellung „Licht und Leinwand“ war das Ziel für einen Museumsbesuch der Klasse 7a im Rahmen des Kunstunterrichts. Hier ging es zunächst um die Geschichte der Fotographie von ihren Anfängen mit der Camera Obscura, den ersten Aufnahmen von Niepce im Jahr 1826 über die weitere Entwicklung zu reproduzierbaren Vorlagen und preiswerteren Drucken bis hin zu den ersten Filmen des Eadweard Muybridge.

Die Schüler durften dann auch selbst tätig werden in der Dunkelkammer und so die analoge Fotografie etwas erkunden.Mit verschiedenen Gegenständen wurden Bereiche auf Fotopapier unter Rotlicht abgedeckt, schließlich belichtet und in Entwicklerflüssigkeit, Stopp- und Fixierbad als Fotogramm entwickelt. (Antje Boas)

 

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Urbane Zukunft – Ein Besuch in der Kunstvilla

Wir, die Klasse 7b, waren mit Frau Boas im Kunstunterricht zu Besuch in der Kunstvilla in Nürnberg. Dort führte uns Lena Hofer und hat uns viel über die Geschichte der Villa erzählt.

Die Villa wurde von Emil Hopf, einem Hopfenhändler, und seiner Frau Elisabeth 1895 erbaut. Im Erdgeschoss waren die Repräsentationsräume, oben wohnten die Angestellten. Das Haus erlebte viele verschiedene Nutzungen, zum Beispiel war es mal Arztpraxis und Bibliothek. Es wurde im 2. Weltkrieg kaum beschädigt und schließlich nach 4jähriger Umbauphase 2014 als Kunstvilla für die fränkische Kunstgeschichte eröffnet.

Die Treppe von 1895 ist noch im Original erhalten und führt eindrucksvoll in das obere Stockwerk. Die Künstlerin Somatyeh Farzanah hat in den Handlauf mit Blindenschrift geschrieben und damit an das Blindeninstitut erinnert, das auch in diesem Haus einmal untergebracht war.

Das Thema der Sonderausstellung war „Urbane Zukunft“, also die Zukunft und Entwicklung unserer Städte. Vier Kunstwerke in dieser Ausstellung stammten vom Künstler Georg Weidenbacher, der 1984 verstorben war. Die Bilder zeigen den Blick aus seinem Fenster auf eine Bahnstrecke.

Florian Tuercke ist ein Klangkünstler, der mit seinem Urban Audio Bike die Stadt und Umgebungsgeräusche aufzeichnet und Glocken am Rad erklingen lässt. Die Räder waren ausgestellt und man konnte die vielen Veränderungen daran entdecken, die die Klänge erzeugen. Ergänzt wird dieses Klangbild der Stadt von einem Video, das die Fahrt des Künstlers und seiner Freundin auf diesen Spezialrädern vorführt.

In einem anderen Raum hingen zwei Fotografien von Manhattan an der Wand. Jörg Obergfäll ist der Künstler dieser Bilder und bei genauer Betrachtung konnten wir feststellen, dass es sich nicht um direkte Fotos aus New York handelt, sondern um Aufnahmen aus Dingdem und Haminkeln, zwei Käffern aus Nordrhein-Westfalen. An den Fenstern von Kneipen waren diese Fotos aufgeklebt und zeigen die Sehnsucht nach der großen weiten Welt.

Im selben Raum haben wir auch ein Video betrachtet, das ein Gerüst aus Bambus zeigt. Dieses Gerüst sollte von einem Wolkenkratzer stammen und sah sehr hoch aus. Aber von Frau Hofer erfuhren wir, dass es sich nur um ein ganz kleines Modell handelt, das der Künstler hier im Video so darstellt.

Fredder Wanoth bezeichnet sich als Städtesammler. Er zeigt Panoramazeichnungen „Verlorene Orte“. Dazu besuchte er verlassene Orte.

Schließlich durften wir uns selbst betätigen und unsere Vorstellungen von einer Stadt auf Pappe mit vielen verschiedenen Materialien und Stiften darstellen. Leider war die Zeit zu kurz. Aber wir werden das in der Schule fortsetzen.

Das war ein toller Ausflug in die Kunstvilla. Wir danken Frau Boas und Frau Hofer dafür.

 

Laura, Enya und weitere Schüler und Schülerinnen der Klasse 7b