Leseköniginnen aus der 7. Klasse

Lesen ist wieder „in“ und gutes Lesen und Verstehen seien wichtig für die Zukunft, meinte Michael Stierand, kommissarischer stellvertretender Schulleiter, als die drei besten Leserinnen in der Klasse V 7A gekürt wurden. Nicht allein wegen dieser Gesichtspunkte hatte Micheal Katheder im Deutsch-Unterricht in dieser Klasse einen Lese-Wettbewerb organisiert. Für die Endausscheidung der besten Vorleserin hatten sich Alissa Buchwald, Acelya Cengiz und Antonia Göller qualifiziert. Die Endrunde sah zwei Durchgänge vor: Im ersten Durchgang konnten sich die Schülerinnen ihr Lieblingsbuch mitbringen und eine Textstelle daraus vorlesen. Im zweiten Teil aber erhielten sie einen ihnen unbekannten Text vorgelegt.

Nach Auslosung durch die Mitschüler begann Alissa Buchwald. Allerdings hatte sie ihr Lieblingsbuch zu Hause gelassen und musste nun aus dem Roman „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe vorlesen, den ihr Michael Katheder zur Verfügung gestellt hatte. Hier kämpfte sie sich erstaunlich gut durch die ihr unbekannte Lektüre. Anders war es bei Antonia Göller, die anschließend an der Reihe war. Sie präsentierte einen Auszug aus „Wunder“ von Raquel J. Palacio und übersetzt von André Mumot. Es gelingt ihr betont und ruhig mit Lesepausen zu überzeugen. Als Dritte startete Acelya Cengiz mit dem Jugendroman „Zimt und weg“ von Dagmar Bach. Flüssig und sicher im Lesevortrag gab sie einen guten Einblick in diese unglaubliche Fantasie-Geschichte. Die Entscheidung fiel für die beiden Jury-Mitglieder, die beiden Deutsch-Lehrkräfte Michael Katheder und Ursula Kaiser-Biburger, erst nach dem zweiten Durchgang. Erst nach dem Vorlesen aus Ilse Klebergers Jugendbuch „Erzähl mir von Melong“ . Daraus hörte man die Geschichte vom Leoparden „Jomo“. Hier erwies sich Alissa als absolut sichere Vorleserin, Antonia bewies ihre konstante Güte, während Antonia hier ihre Qualitäten nicht so ausspielen konnte. Damit wurde es für die Junioren äußerst schwer, denn sie mussten beide Ergebnisse der Durchgänge addieren. Schließlich entschieden sie sich, dass es nicht nur eine Siegerin geben konnte und alle drei Vorleserinnen überzeugt hätten. Dennoch: Die vergebene Punktzahl machte Acelya und Alissa zu den beiden Lese-Königinnen und Antonia zur Lese-Prinzessin. Natürlich wurden alle drei mit kleinen Präsenten belohnt. Das war ja Ehrensache!!!

Text und Bild: Ursula Kaiser-Biburger