Klasse V 7B besucht das „neue museum“ in Nürnberg

Das neue museum in Nürnberg wurde vor 19 Jahren eröffnet. Neues museum? Warum neu? Das liegt wohl daran, dass dort auch immer wieder neue Kunstwerke ausgestellt werden und es das neueste aller Nürnberger Museen ist.Das Museum hat außen eine lange gebogene Fassade ganz aus Glas. So kann man von außen hineinschauen und schon auf den Geschmack kommen auch hinein zu gehen. Innen ist es so sehr hell und die Kunstwerke sind gut zu sehen. Im Keller gibt es ein großes Lager, das Depot, in dem alle gerade nicht ausgestellten Werke lagern.

Wenn man das Museum betritt, wird man überrascht durch eine große Eingangshalle, so wie man es bei einem Museum vielleicht nicht erwartet. In das Gebäude ist ein riesiger Würfel eingebaut, der eine Ausstellungshalle ist. Die Außenwände hier sind lindgrün gestrichen.

Überhaupt gibt es viele verschiedene Materialien: Beton, Holz an Übergängen, Glas, Stahl oder verputzte Wände. Die Wände sind weiß gestrichen, damit sich die Objekte darauf gut abheben.  Die Räume sind so gestaltet, dass sie sehr offen sind und man von einem Raum aus immer 2 bis 7 neue Räume sehen kann. Besonderes Augenmerk liegt auf der großen Wendeltreppe, die nach oben hin schmaler und wieder breiter wird.

Volker Staab heißt der Architekt, der dieses Museum 1996 bis 1999 gebaut hat. Im April 2000 wurde es eröffnet und beherbergt nun eine Sammlung Design und eine Ausstellung moderner Kunst.

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Die Klasse V 7B schaute sich einige „alte“ Objekte aus dem Haushalt an und erkannte darin Radios, Tassen, Uhren, Fernseher oder Aschenbecher. Diese Dinge wurden in die 60ger und 70ger Jahre datiert. Später kam man noch in Räume mit einer stark behaarten Monsterfigur, an der viele kleine Figuren herum werken und sie aussaugen, einer Palme an der Decke, textilen Überzügen oder Gemälden mit in Farbe gekratzten Figuren.

Schließlich wurden Leporellos, das sind im Zickzack gefaltete Bücher, zum Zeichnen ausgeteilt. Eine Schülerin schreibt dazu: Außerdem haben wir gelernt, wie man Räume, Bilder … sehr gut zeichnen kann. Das kann man, indem man sich an den Linien orientiert und schaut, ob sie waagerecht oder senkrecht oder schief verlaufen. Das durften wir auch ausprobieren. Wir haben uns Wände im Raum ausgesucht und versucht sie zu zeichnen. Das hat sehr gut funktioniert. Eine Abschlussrunde zeigte dann auch tolle Ergebnisse.

 (Nach Aufzeichnungen von SchülerInnen der Klasse 7B zusammengefasst von Antje Boas)