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Berufsmesse an der Wirtschaftsschule
April 14, 2018 Schulleben

Wenn sich die Aula zur Messehalle wandelt und die Klassenzimmer zu einzelnen Messestationen umgebaut werden, dann hat die Berufsmesse in der städtischen Wirtschaftsschule Einzug gehalten. Alle zwei Jahre stellen sich lokale und regionale Betriebe mit ihren Ausbildungsberufen vor, um den Schülerinnen und Schülern von der achten bis zur elften Klasse berufliche Perspektiven aufzuzeigen.

Die 27 Firmen und Einrichtungen wurden von Schulleiter Peter Birle herzlichst begrüßt, die der Einladung vom Beratungslehrer Thomas Bauer, der diese veranstaltet, organisiert und koordiniert hatte, gefolgt waren. Den Schülerinnen und Schülern bot sich die Gelegenheit, in einem 20 Minuten-Takt zu hören, was Behörden, wie die Stadt Schwabach, von ihren zukünftigen Verwaltungsangestellten erwarten oder welche Aufgaben beim Amtsgericht zu erfüllen sind oder wie der Dienst bei der Bundeswehr und der Polizei aussieht. Insgesamt wurden die einzelnen Stationen von den Schülern sehr aufmerksam und interessiert wahrgenommen. Denn die an diesem Tag gewährten Einblicke waren facettenreich und informativ. So standen die jungen Leute der Raiffeisenbank Roth-Schwabach mit ihren Referaten zur Verfügung, um ihren beruflichen Ausbildungsweg als Bankkaufleute vorzustellen. Dass Kaufleute fürs Gesundheitswesen bzw. Sozialversicherungskaufleute vielfältig tätig sind, erlebten die Schüler bei den Stationen der AOK, der Barmer und Debeka. Hier, wie auch bei den Versicherungskaufleuten, vertreten durch die Nürnberger Versicherung, fühlten sich insbesondere diejenigen Jugendlichen angesprochen, die gern kommunikativ sind. Denn in diesen Berufen können sie ihre Fähigkeit gut bei Kundengesprächen einsetzen. Beeindruckt waren die Schüler bei den Präsentationen der heimischen Industrie. Viel Anschauungsmaterial, Werkstücke und eine Menge Information brachten die jungen Auszubildenden von der Schraubenfabrik RIBE mit, sowie von den Traditionsunternehmen in der Metallverarbeitung, dem BREMA-Werk und von „Bayka“, der international agierenden Maschinenfabrik Niehoff und der Firma High-End-Präzisionsteile „toolcraft“. Die Schüler erfuhren, dass in diesen großen Unternehmen sowohl kaufmännische Ausbildungsberufe erlernt werden können als auch technische. Gerade diese Ausbildungsberufe zogen viele Jugendlichen an. Deshalb waren auch die Unternehmen wie „Wassermann Tore“ oder die Telekom bzw. die IT-Spezialisten „nasdo“ sehr gefragt. Organisationsfreaks fanden ihre Ansprechpartner bei den Speditionsunternehmen der „Geis-Group“, bei den internationalen Speditionen Heinloth und Kostial. Wen es aber doch zu einem kaufmännischen Berufsfeld zog, dem boten die Mitarbeiter von Aldi Süd eine reiche Ausbildungspalette, die vom Kaufmann/der Kauffrau im Einzelhandel bis zum Industriekaufmann/der -kauffrau reichte. Spezieller, aber nicht weniger attraktiv, traten die Steuer-Profis von Lorenz & Kollegen auf, die die Ausbildung zur Steuerfachkraft schmackhaft machten. Doch wer von den Schülerinnen und Schülern etwas anderes zukünftig machen wollte, der fand Alternativen in einer sozialen Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege oder in der Berufsfachschule für Fremdsprachen oder in der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik in der Farbenwelt von Brillux. Und wem all die in der Wirtschaftsschule präsentierte berufliche Vielfalt nicht ausreichte, der konnte sich Rat bei der Vertreterin der Arbeitsagentur für weitere Auskünfte einholen. Da so ein „Informationsvormittag“ auch hungrig machte, lud der Elternbeirat mit Unterstützung der kulinarischen Spenden der siebten und achten Klassen zu einem üppigen, köstlichen vorösterlichen Pausenfrühstück ein, an dem sich alle Klassenstufen reichlich labten. Für die Unternehmen wartete am Ende dieser Info-Messe ein kleines kulinarisches Dankeschön, welches die Hauswirtschaftsgruppe um Irmgard Weinhardt bestens vorbereitet hatte. (T+B: U. Kaiser-Biburger)

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