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ADAC-Training für die Abschlussklassen

„Wisst ihr, welche Veränderungen Alkohol bewirkt?“  Diese Frage stellte Uwe Hauber vom ADAC-Nordbayern den Schülerinnen und Schülern aus den Abschlussklassen am Anfang des Verkehrssicherheitstrainings.  An diesem Vormittag wurden den jungen Leuten die Auswirkungen von Alkohol auf die Verkehrssicherheit eindrucksvoll vermittelt. Es war genau die richtige Zielgruppe, die zum Teil schon einen Führerschein für Roller,  Motorrad oder für das begleitete Autofahren erworben hatte und somit zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern gehört. Ihnen brachte Uwe Hauber mit Hilfe von Spezialbrillen nahe, wie sehr sich das Gesichtsfeld verringert, je mehr Alkohol man intus hat. Um den Schülern Gelegenheit  zu geben, dies selbst einmal zu erleben, hatte Uwe Hauber Spezialbrillen mitgebracht, die von den Schülerinnen und Schülern jeweils aufgesetzt wurden und ihnen so den Eindruck  nach ein bzw. mehreren Bieren vermittelte. So ausgerüstet, mussten sie zunächst auf einer Linie laufen, dann einen Hindernis-Parcours ohne anzustoßen bewältigen und schließlich Münzen vom Boden aufheben. „Das ist ja gar nicht so einfach!“, stellte ein Schüler völlig überrascht fest. Uwe Hauber erklärte deshalb den Sinn dieses Trainings,  weil  gerade junge Erwachsene, das heißt auch Fahranfänger, in hohem Maße an Unfällen im Straßenverkehr beteiligt seien. Die Gruppe der 18- bis 24-Jähren seien bei Unfällen mit Personenschaden in fast 25 Prozent die Hauptverursacher. Noch höher, mit über 33 Prozent,  liege der Anteil derer bei Unfällen mit Todesfolge.  Von diesen Informationen waren auch  die Abschlussschüler betroffen, insbesondere als sie erfuhren, dass  19 Prozent  aller Getöteten und  jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr zu ihrer Altersgruppe gehöre.   Im offenen Gespräch klärte Uwe Hauber mit den Schülerinnen und Schülern die Ursachen für diese Verkehrsunfälle von jungen Menschen.  Schnell wurden zu hohe Geschwindigkeit und vor allem Alkohol, aber auch Drogeneinfluss, als Ursachen erkannt. Mit Hilfe dieser Spezialbrillen und dem väterlichen Humor von Uwe Hauber erkannten die Schülerinnen und Schüler dann die Notwendigkeit, dass es keine Alternative als „Null-Alkohol“ im Straßenverkehrgibt , wenn man am Steuer eines Fahrzeugs sitzt. Von daher war dieses Fahrsicherheitstraining für die Abschlussschüler eine heilsame Erfahrung, um das eigene Verantwortungsgefühl im Straßenverkehr zu stärken. (T+B: U. Kaiser-Biburger)

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